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Nach einer langen erfolglosen Suche nach eine PC-Gehäuse für
das Wohnzimmer habe ich mich letztendlich für einen Eigenbau
entschlossen. Auf diesen Seiten stelle ich nun das Resultat meiner
Arbeiten vor, wobei ich auch meine Erfahrungen, die ich mit diversen
Komponenten gemacht habe, aufgeschrieben habe. Nicht jede Idee bzw.
Komponente hat es letztendlich in den HTPC geschafft.


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Die Komponenten
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Die Auswahl der richtigen Komponenten erwies sich als ziemlich
schwierig. Der HTPC sollte auf jeden Fall ohne einen Lüfter
auskommen und dennoch hinreichend schnell sein. Anfangs sollte der
Rechner auch noch möglichst wenig kosten, doch diese Vorgabe
musste ich schnell verwerfen, um die anderen Anforderungen
wenigstens einigermaßen zu erfüllen.
Das Bild ist nicht ganz aktuell und zeigt noch eine 160GB SATA Festplatte von Samsung. Die Festplatte wurden, nach dem sie nach einem Jahr ausgefallen waren, durch eine 2,5" Festplatte ersetzt. Diese ist ebenfalls nach einem Jahr ausgefallen und wurde dann durch die SSD von Mtron ersetzt. Als diese auch nicht richtig funktioniert hat, habe ich das SATA-Kabel getauscht. Das war vor ca. 3 Jahren.
Als Prozessor war ursprünglich ein Duron 750MHz vorgesehen. Dieser erwies sich jedoch als zu langsam, um die MPEG-4 Videos abzuspielen. Aus diesem Grund wurde er gleich zu Beginn des Projektes durch eine Mobil-CPU (Celeron M) von Intel ersetzt. Diese erwies sich als eine sehr gute Wahl. Die CPU erzeugt wenig Abwärme, hat einen sehr großen Temperaturbereich und ist hinreichend leistungsstark. Als Grafikkarte wird eine passiv gekühlte ATI Radeon verwendet. Zum Abspielen von DVDs ist sie ausreichend und Worms3D kann damit auch spielen. Mehr Anforderungen (z.B. HDTV) gab damals und gibt heute es noch nicht.
Als Netzteil war eigentlich ein Standard ATX-Netzteil vorgesehen, dass ich dann anschließend passiv betreiben wollte. Nach tiefergehenden Recherchen im Internet habe ich mich dann für die Lösung mit dem Bicker Netzteil entschieden. Dieses ist bereits passiv und gefährliche Umbauen waren hier nicht notwendig. Einziges Problem war, dass das Netzteil kein Power-Good-Signal bereitstellt. Dieses wird vom Mainboard zwingend benötigt, so dass ich hierfür eine kleine Erschaltung realisieren musste.

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Die Software
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Zum Abschluss noch eine Beschreibung der verwendeten Software. Die Wahl fiel im Jahr 2005 relativ schnell auf Windows XP in Verbindung mit
Meedio.
Die Software läuft bis heute sehr stabil und unterstützt die für mich wichtigen Funktionen (Video, Musik und Bilder). Leider gibt es Meedio heut nicht mehr, so dass zum Beispiel das Wetter-Plugin nicht mehr funktioniert. Eine Alternative habe ich bisher jedoch nicht gebraucht.
Zu den Hardware-Treibern: Als TV-Applikation für DVB-S verwende ich ProgDVB. Hier brauche ich auf jeden Fall noch eine Alternative, die Software ist nicht toll und kann man eigentlich nicht empfehlen. Die Fernbedienung steuere ich über
Girder 3.24
und das
IgorPlugin
an. Beides funktioniert sehr gut, wobei das Einschalten des HTPC mit der Fernbedienung nur klappt, wenn man 10cm davor sitzt. Für die Textausgaben auf dem VFD-Display verwende ich
LCDHype.
Mit etwas Skript-gebastel klappt das bestens auch im Zusammenspiel mit Meedio. Der Kartenleser wird über die WinLogOn-Software von SCM Chipdrive eingebunden.
Zum Abspielen der Fernsehaufnahme (DVB-S) verwende ich den MediaPlayer. Die Aufnahmen werden mittels VDR auf einem Server erstellt und dann von MPEG-2 nach MPEG-4 konvertiert. Der MediaPlayer wird von Meedio verwendet, so dass eine wirkliche Auswahl nicht bestand. Wenn man
ffmpeg
verwendet, dann ist der MediaPlayer sogar brauchbar. Der Aufnahmen liegen auf einem SAMBA-Server und werden direkt über das Netzwerk abgespielt, so dass die kleine SSD vollkommen ausreicht.
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01.10.2010
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